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Elektroautos gewinnen in der Klimabilanz – 73 % weniger Emissionen
Veröffentlichungszeit:2025-09-08 Aufrufe:339
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Eine neue Analyse des International Council on Clean Transportation (ICCT) bestätigt die führende Rolle vollelektrischer Autos im Klimaschutz. Über ihren gesamten Lebenszyklus verursachen sie in Europa im Durchschnitt 73 % weniger Treibhausgasemissionen als vergleichbare benzinbetriebene Autos. Der Klimavorteil wächst schneller als bisher angenommen, angetrieben durch den Ausbau erneuerbarer Energien.


(Quelle: International Council on Clean Transportation Europe gemeinnützige GmbH)


Klimabilanz verbessert sich schneller als erwartet


Laut der neuesten ICCT-Studie schneiden vollelektrische Fahrzeuge über ihren gesamten Lebenszyklus – von der Produktion über den Betrieb bis zum Recycling – deutlich besser ab als alle anderen Antriebsarten. Im Vergleich zu 2021 hat sich der Klimavorteil von batterieelektrischen Fahrzeugen um 24 Prozentpunkte erhöht. Die Hauptgründe dafür sind der rasche Ausbau erneuerbarer Energien im europäischen Strommix und die hohe Energieeffizienz von Elektroautos.


„Elektroautos schneiden in Bezug auf die Klimaauswirkungen deutlich besser ab als alle anderen Technologien, einschließlich Hybride und Plug-in-Hybride, und die Emissionen von Elektroautos sinken schneller als noch vor wenigen Jahren erwartet“, sagt Dr. Marta Negri vom ICCT.


Bis 2025 soll der Anteil erneuerbarer Energien im europäischen Strommix 56 Prozent betragen, bis 2045 voraussichtlich 86 Prozent. Da neue Fahrzeuge durchschnittlich etwa 20 Jahre lang genutzt werden, werden Elektroautos von diesem Wandel langfristig besonders stark profitieren.


Andere Antriebstechnologien mit begrenztem Beitrag


Hybridfahrzeuge und Plug-in-Hybride erreichen im Vergleich zu Benzinmotoren nur Emissionsreduktionen von etwa 20 % bzw. 30 %. Die tatsächliche Nutzung spielt hier eine Schlüsselrolle: In der Praxis werden Plug-in-Hybride viel seltener elektrisch gefahren als ursprünglich angenommen.


Auch Wasserstofffahrzeuge können nur dann nennenswert zur Emissionsreduzierung beitragen, wenn der Wasserstoff aus erneuerbaren Energien stammt – derzeit ist dies in Europa kaum der Fall. Wird fossiler Wasserstoff verwendet, beträgt die CO₂-Reduktion laut ICCT nur etwa 26 Prozent.


Quelle: Euroguss

Elektroautos gewinnen in der Klimabilanz – 73 % weniger Emissionen

Veröffentlichungszeit:2025-09-08 Aufrufe:339

Eine neue Analyse des International Council on Clean Transportation (ICCT) bestätigt die führende Rolle vollelektrischer Autos im Klimaschutz. Über ihren gesamten Lebenszyklus verursachen sie in Europa im Durchschnitt 73 % weniger Treibhausgasemissionen als vergleichbare benzinbetriebene Autos. Der Klimavorteil wächst schneller als bisher angenommen, angetrieben durch den Ausbau erneuerbarer Energien.


(Quelle: International Council on Clean Transportation Europe gemeinnützige GmbH)


Klimabilanz verbessert sich schneller als erwartet


Laut der neuesten ICCT-Studie schneiden vollelektrische Fahrzeuge über ihren gesamten Lebenszyklus – von der Produktion über den Betrieb bis zum Recycling – deutlich besser ab als alle anderen Antriebsarten. Im Vergleich zu 2021 hat sich der Klimavorteil von batterieelektrischen Fahrzeugen um 24 Prozentpunkte erhöht. Die Hauptgründe dafür sind der rasche Ausbau erneuerbarer Energien im europäischen Strommix und die hohe Energieeffizienz von Elektroautos.


„Elektroautos schneiden in Bezug auf die Klimaauswirkungen deutlich besser ab als alle anderen Technologien, einschließlich Hybride und Plug-in-Hybride, und die Emissionen von Elektroautos sinken schneller als noch vor wenigen Jahren erwartet“, sagt Dr. Marta Negri vom ICCT.


Bis 2025 soll der Anteil erneuerbarer Energien im europäischen Strommix 56 Prozent betragen, bis 2045 voraussichtlich 86 Prozent. Da neue Fahrzeuge durchschnittlich etwa 20 Jahre lang genutzt werden, werden Elektroautos von diesem Wandel langfristig besonders stark profitieren.


Andere Antriebstechnologien mit begrenztem Beitrag


Hybridfahrzeuge und Plug-in-Hybride erreichen im Vergleich zu Benzinmotoren nur Emissionsreduktionen von etwa 20 % bzw. 30 %. Die tatsächliche Nutzung spielt hier eine Schlüsselrolle: In der Praxis werden Plug-in-Hybride viel seltener elektrisch gefahren als ursprünglich angenommen.


Auch Wasserstofffahrzeuge können nur dann nennenswert zur Emissionsreduzierung beitragen, wenn der Wasserstoff aus erneuerbaren Energien stammt – derzeit ist dies in Europa kaum der Fall. Wird fossiler Wasserstoff verwendet, beträgt die CO₂-Reduktion laut ICCT nur etwa 26 Prozent.


Quelle: Euroguss